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Die Sonnwendfeuer

ein flackender Brauchtum am Wilden Kaiser

Kaisergebirge mit Lichter bei Dämmerung_TVB Wilder Kaiser (2)

Ein fixer Termin im Jahr, um zusammen zukommen und die Tradition aufleben zu lassen. Jung und alt bestaunen die von weithin sichtbaren Feuer. Wenn sich Feuerketten über den Wilden Kaiser ziehen, Kreuze und Herzen nach Einbruch der Dunkelheit unter den Berggipfeln aufleuchten, dann ist die kürzeste Nacht des Jahres – die Sonnwendnacht.

Die Sommersonnenwende hatte in allen Kulturen und Zeiten eine besondere Bedeutung und wurde entsprechend rituell gefeiert. Der Brauch, Feuer anzuzünden, reicht sogar weit in die Antike.

Später kam in Tirol das Herz-Jesu-Feuer dazu. Dieses geht auf den Herz-Jesu-Schwur im Jahr 1796 zurück, mit dem die Tiroler Einheit im Kampf gegen Franzosen und Bayern hergestellt werden sollte. Zum Zeichen des Schwurs wurden damals Bergfeuer angezündet. Die Herz-Jesu Feuer werden jedoch immer Anfang Juni entzündet.

Meist sind es erfahrene einheimische Männer oder Vereine, die diese Tradition weiterführen. Die Vorbereitungen starten bereits ein Jahr im Voraus, während dieser Zeit werden bereits Kerzenreste und leere Kartonbecher zu Herstellung von Fackeln gesammelt. Einige Wochen vor der Sonnwendfeier werden im gemütlichen Beisammensein, die Fackeln nach einer speziellen Technik hergestellt. Mit dieser speziellen Technik brennen diese dann bis zum Boden und somit bleibt nur mehr ein Häufchen Asche übrig.

Sonnwend Feuerbrennen

Sonnwend Feuerbrennen

22.06.2019Going21:30 Uhr

Sonnwend Feuerbrennen

Wo: Wilder Kaiser

Nach alten Traditionen werden am Wilden Kaiser Feuer entfacht. Zur Sonnwende werden mancherorts Feste gefeiert und Sonnwendfeuer entzündet. Auf d...

Details

Die Männer hinter dem Feuer

Die Männer hinter dem Feuer

Die Männer hinter dem FeuerDie Männer gehen bereits einmal vor den eigentlichen Tag mit ihren Fackeln zu den Brennstellen, um die Last zu verteilen, denn eine Fackel wiegt zwischen 1 und 1,5 Kilo. Am Tag der Sonnwendfeier treffen sich die Gruppen schon um die Mittagszeit und wandern in Richtung Wilder Kaiser Gebirge um die teils schwer zugänglichen Gipfel rechtzeitig zu erreichen.

Zügig wandern sie zu den Brennstellen und manchmal bleib sogar noch Zeit für eine spontane Klettertour. Die herrliche Aussicht genießen, dem Berg nahe sein und mit Freunden die Leidenschaft teilen. Dann werden die Fackeln aufwändig in die richtige Position gesteckt und das Warten bis zum Anzünden beginnt. Doch wer glaubt, dass dies eine langweilige Sache sei, der irrt. Denn in den geselligen Stunden rund um den Sonnenuntergang hat sich schon manch kurioses Ereignis zugetragen. Wenn die Zeit gekommen ist lodern am Abend die ersten Herz-Jesu- oder Sonnwendfeuer auf und dies ist häufig auch der Startschuss für zünftige Sonnwendfeiern in den Tälern und am Berg.

Lange können die Männer nicht am Wilden Kaiser verweilen, da die Nacht hereinbricht und der Abstieg auf Sie wartet. Aber ausgestattet mit Stirnlampen bahnen sie sich den Weg ins Tal und feiern dort gemeinsam mit den anderen die lebende Tradition der Sonnwendfeuer.

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