Going stärkt

2 Erwachsene
  • 1 Erwachsener
  • 2 Erwachsene
  • Familie & Mehr

1. Einheit

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind

5. Kind

6. Kind

Zum Zeitpunktder Anreise

Zimmer

2. Einheit

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind

5. Kind

6. Kind

Zum Zeitpunktder Anreise

Zimmer

3. Einheit

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind

5. Kind

6. Kind

Zum Zeitpunktder Anreise

Zimmer

Die Golddamen vom Handwerkskunstmarkt

Eine prachtvolle Tradition feiert fröhlich Auferstehung

Handwerk_Kunstmarkt_Going_@defrancesco (1)

Eine prachtvolle Tradition feiert fröhlich Auferstehung: Zwei Hausfrauen aus Oberndorf und Jochberg bei Kitzbühel stellen mit Gold und Draht, viel Liebe und Kunstfertigkeit Klosterarbeiten ganz ohne Nonnendasein her.

"Ein bisserl kreativ muss man schon sein", schmunzelt Johanna und ihre blauen Augen verraten, dass ein "bisserl" nicht ganz reichen wird. Vor über 20 Jahren sind sie und ihre Mutter das erste Mal mit Klosterarbeiten in Kontakt gekommen. "Zuerst haben wir einen Kurs in Oberösterreich besucht. Das hat uns dann so gut gefallen, dass wir die Kursleiterin zu uns nach Tirol eingeladen haben. Von da an kamen immer mehr Frauen dazu."

Schöne Arbeiten aus dem Kloster
Klosterarbeiten oder auch "schöne Arbeiten" haben ihren Ursprung in der großen Zeit der Konvente und Stifte, in denen die Nonnen meist heilige Gegenstände in Gold und Perlen hüllten. Heiligenstatuen, Wachs- und Holzfiguren, Bilder und Rahmen, aber auch Reliquien wurden kostbar verziert. Für Johanna und Hanni steht heute nicht so sehr die sakrale Vergangenheit im Vordergrund. "Die Herstellung der Materialien und die Techniken stammen aber immer noch aus den vorigen Jahrhunderten." Material besorgen sich die beiden aus Bayern – hier ist das Handwerk noch mehr verhaftet und die Qualität und Auswahl der Rohstoffe besser. "Großteils verarbeiten wir Goldbouillon, Perlen und Schmucksteine in verschiedensten Stärken und Drehungen. Man sieht gleich, ob es ein guter Draht ist oder nicht. Wird er nach einiger Zeit schwarz, dann war die Arbeit leider um sonst." Das soll tunlichst vermieden werden, denn so ein Werkstück kann je nach Größe aus einigen hundert Einzelteilen bestehen. Geduldig werden aus Goldkarton Ornamente ausgeschnitten und dicht umwickelt, Perlen aufgefädelt und Symbole gestickt. Später kommt alles zusammen und wird zum goldenen Meisterstück.

Trendsetting Klosterarbeiten

Mittlerweile haben sich Johanna und ihre Mutter auf den modischen Aspekt der Klosterarbeiten spezialisiert. "Eigentlich hat mich meine Tochter darauf gebracht. Sie wollte zu ihrer Tracht ein besonderes Schmuckstück, eines, das nicht jede hat. Da habe ich dann zu basteln begonnen." Aus der Bastelei wurde eine Haarspange. Darauf folgten weitere Schmuckartikel, Taschen (Beutel), Tücher und Verzierungen für Dirndl und Tracht. "Wir hatten sogar einmal eine Braut, die ihren Schmuck ganz aus Klosterarbeiten haben wollte, aber passend zum weißen Hochzeitsdirndl. Gold hat ihr nicht gefallen, da haben wir einfach Silberdraht genommen, das hat auch sehr schön ausgeschaut."

Die Golddame live erleben

Die Golddame live erlebenJohanna Schroll und ihre Mutter Hanni Huber sind am Handwerkskunstmarkt in Going, beim Almfestwochentag im September am Hartkaiser in Ellmau und beim Weihnachtsmarkt in Going (Stanglwirt) präsent. Hier verkaufen sie nicht nur ihre Kunstwerke, sondern zeigen auch wie diese entstehen.

Gar nicht Herrenlos

Eigentlich klingt das alles nach "Mädchenkram", ist es aber gar nicht, denn laut Johanna finden sich immer wieder Herrn bei ihren Kursen ein. "Und die stellen sich sehr geschickt an", lächelt die Handwerkerin stolz. Ihre Kurse sind stets gut besucht. Anfang Oktober starten die ersten, damit auf Weihnachten schon das eine oder andere Schmuckstück präsentiert werden kann, denn auch Weihnachtskugeln und das traditionelle "Fatschenkind" gehören mit ins Repertoire.

Glücklich sehen sie aus, die zwei Golddamen. "Schön ist's wenn man das machen darf, was man gerne mag, was einem liegt", sind sich die Beiden einig. Und auch für den Außenstehenden ist es schwer, beim Betrachten der feinen, glänzenden Kostbarkeiten nicht sofort ins Schwärmen zu geraten, erzählen sie doch ein Märchen aus Gold und Silber, von Klöstern und Burgen.

2 Erwachsene
  • 1 Erwachsener
  • 2 Erwachsene
  • Familie & Mehr

1. Einheit

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind

5. Kind

6. Kind

Zum Zeitpunktder Anreise

Zimmer

2. Einheit

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind

5. Kind

6. Kind

Zum Zeitpunktder Anreise

Zimmer

3. Einheit

1. Kind

2. Kind

3. Kind

4. Kind

5. Kind

6. Kind

Zum Zeitpunktder Anreise

Zimmer