Going stärkt

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Der Jäger, als Hüter und Wächter des Waldes und seine Aufgaben

Jäger zu sein bedeutet, die sensiblen Zusammenhänge zwischen den Bewohnern des Waldes und der Natur zu verstehen und dabei die Ihm übertragenen Verpflichtungen mit Sorgfalt über das gesamte Jahr zu erledigen. Diese Aufgaben erfordern enorme Kenntnisse der einzelnen Arten der Tiere und deren Verhaltensweisen. Denn wussten Sie, dass das Reh ein standorttreues Tier und der Hirsch ständig in Bewegung ist? Oder das eine Gams am Gang des Menschen erkennt, ob es sich um einen Wanderer oder einem Jäger handelt? Deshalb kann es schon vorkommen, dass beim Wandern am Wilden Kaiser ein Wanderer den Gämsen begegnet und diese nicht davon laufen.

Die Aufgaben des Jägers über das gesamte Jahr:

„Ich war sozusagen ein spät berufener….“ beginnt Herr Stefan Straif von seiner Aufgabe als Jäger zu sprechen, da er erst vor 18 Jahren die Jagdschein Prüfung ablegte und dies zuerst aus reiner Neugier. Nun hat er sein eigenes Gebiet welches 150 Ha umfasst und natürlich die dazu verbunden Aufgaben, die es sich mitbringt zu erfüllen.

Im Herbst beginnen für ihn bereits die Vorbereitungen für den Winter mit dem Aufstellen der Futterkrippen für die Tiere. Ab Mitte Oktober bestückt er diese mit Heu und Kraftfutter für das Wild. Als Jäger kontrolliert dieser die Futtertröge ca. jeden zweiten Tag und füllt diese bei Bedarf auf. Dabei muss er darauf achten, dass er die Fütterung immer regelmäßig und zu den gleichen Zeiten ausführt. Da das Wild ein sehr sensibles Tier ist und seine Routine benötigt, speziell im Winter.
Im Winter sind rund um die Futterstellen sogenannte Ruhezonen, denn kleinste Störungen seiner Umgebung, sei es durch Skitourengeher oder Schneeschuhwanderer, kann das Wild veranlassen unnötige Energie zu verschwenden. Dadurch scheut das Wild dann die Futterkrippen und sucht sich andere Futterquellen. Somit verursacht es Sächden an der Rinde von Bäumen, wenn es daran knappert. Deshalb sollte man die Ruhezone respektieren und Abstand halten.

Bis ca. Ende April betreut der Jäger Straif die Futterplätze und sobald im Wald genügend Futter für das Wild vorhanden ist, werden die Futterplätze vom Jäger entfernt und desinfiziert, um Krankheiten vorzubeugen. Während des Sommers widmet sich der Jäger der Sichtung seines Wildes und der aufmerksamen Beobachtung. Dabei verteilt er auf seinem Gebiet Salzlecksteine unter Felsvorsprüngen, um dem Wild die nötigen Mineralien zuzuführen.
Im Herbst beginnt die Jagd und anhand eines Abschussplanes des Landes Tirol wird gejagt. Dabei gilt als Königs Disziplin die Pirsch. Durch einen exakten Schuss wird das Wildtier erlegt und im Anschluss gleich verarbeitet. Somit bleibt das Gleichgewicht im Wald erhalten.
Der Jäger Stefan betont selbst, dass er früher blind durch den Wald gegangen war und erst durch seine Ausbildung zum Jäger, wurden Ihm die Augen zur Natur geöffnet und er nun viele Dinge anders oder intensiver erlebt. Und das ist für uns alle gut. Denn nur so können wir den Wildbestand am Wilden Kaiser erhalten.

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