Going stärkt

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Fronleichnamsprozession

wenn ein ganzes Dorf zu Gott betet.

Die Traditionsvereine versammeln sich, die christlichen Figuren werden auf Hochglanz poliert. Aber woran gedenkt man an diesem Feiertag? Und was hat der Mond damit eigentlich zu tun?

Fronleichnam Prozession_Going Dorfplatz_Schewe_TVB Wilder Kaiser  (50)

Obwohl der christliche Glaube in Tirol noch sehr verbreitet ist, runzeln bei der Frage mit dem Mond auch viele Einheimische die Stirn. Ist Fronleichnam doch das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi. Doch war es eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau im Jahre 1209, die diese Anregung zum Hochfest gab. Dort habe sie den Mond, welcher an einer Stelle verdunkelt war, gesehen. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeutet, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarssakraments. Bis der Papst das Fest dann einführte, dauerte es nochmals 55 Jahre. Aber seit damals gilt dieser Feiertag als einer der Höchsten in der katholischen Kirche.
Nicht nur hier, sondern in ganz Österreich ist der Fronleichnamstag ein gesetzlicher Feiertag. Der Tag beginnt somit meist damit, dass in Going die Tiroler Landesfahnen von den Bewohnern gehisst werden. Die ansässigen Bäuerinnen holen das seit Generationen vererbte Kasettl – ein prächtiges Festtagsgewand – aus dem Schrank. Die Schützenkompanie und die Musikkapelle treten vollständig an. Der Pfarrer samt Ministranten und die Heiligenfiguren, welche von ehrenvollen Personen getragen werden, stehen bereit.
Gemeinsam wird dann in Going vom Feuerwehrhaus in die Pfarrkirche „zum Heiligen Kreuz“ einmarschiert. Das Hochfest wird mit einer heiligen Messe begonnen - festlich umrahmt mit Chor und Musikkapelle versteht sich.
Für solch einen hohen Feiertag ist das aber bei weitem noch nicht genug. Nach der Messe in der Kirche versammeln sich alle am Kirchplatz. Nach einer Ehrensalve der Schützenkompanie macht sich der Zug aus gläubigen Menschen in festlichen Trachten auf. Vorbei an liebevoll gepflegten Häusern zieht man in Richtung Prama. Immer wieder wird an extra aufgebauten und mit Blumen dekorierten Altären Halt eingelegt. Es wird gebetet, gesungen und an Gott gedacht. Allen voran führt der Kreuzträger das Gefolge bis zum Harasshof – einem der größten Bauernhöfe in Going. Dort wird kehrt gemacht und der Weg führt retour in die Pfarrkirche, wo die Prozession ihr Ende findet.
Manch einer mag glauben, dass solche Dinge übertrieben sind. Zu Tirol, dem Land und den Leuten gehört es einfach dazu. Es ist ein Stück Brauchtum und ein Teil unserer Kultur. Wäre uns das nicht schon von Generation zu Generation so weitergegeben worden, dann wäre unser Ort heute bei weitem nicht das was er ist.
Going – ein traditionelles Dorf, welches seine Wurzeln kennt.

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